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Skulpturenpark Oberwesel PDF Print E-mail
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Skulpturenpark Oberwesel
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Der Skulpturenpark Oberwesel fügt sich in den Skulpturenweg Rheinland-Pfalz als eine erste Wegstrecke im Norden in das angestrebte Gesamtkonzept ein. Unabhängig vom Skulpturenweg entstanden und eigenständig entwickelt, hat der Skulpturenpark seine Besonderheit. Er ist angelegt als Skulpturensammlung, die über Jahre, auch über Jahrzehnte hin eine Sammlung aus dem Engagement der Bildhauer heraus aufbaut. Die Bildhauer stellen Plastiken zur Verfügung, die im Laufe eines längeren Zeitraumes gewissermaßen in Leasingraten bezahlt und damit endgültig erworben werden. Die nötigen Gelder stammen aus dem Engagement privater Sponsoren, aus öffentlichen Mitteln und aus Zuwendungen von Banken und der Industrie. Der Kunstverein Dida art hat sich der Sache angenommen und eine Arbeitsgruppe gebildet, die das Projekt weiterentwickelt.

Der Skulpturenpark Oberwesel setzt in der touristisch wichtigen Landschaft Mittelrhein, ein weltweit bekannter Begriff, ein Zeichen. Die Bedeutung des Mittelrheins liegt nicht nur in seiner Geschichte und vergangenen Kultur. Auch heute und gerade vor dem tief gestaffelten Prospekt kultureller Hochleistung zeigen wir, dass der Mittelrhein Beiträge zur zeitgenössischen Entwicklung leistet. Wie ehedem gehören geistige Kraft und intellektuelle Durchsetzungsfähigkeit wie künstlerische Potenz zur Realisierung einer anspruchsvollen Dokumentation künstlerischen Schaffens.

Hier bietet sich eine Gelegenheit, Menschen, die aus aller Welt hierher reisen, zu zeigen, wie bedeutende historische Kunstschätze in einer wegen ihrer Schönheit bekannten Landschaft ergänzt und gesteigert werden durch das Erleben zeitgenössischer Kunst.

Im Erwandern der Skulpturen, deren Aufstellung vom Rhein durch den Ort bis zur Rheinhöhe reicht, erschließt sich dem Besucher auch die Landschaft in weiterem Spektrum. Der Mittelrhein besteht nicht nur aus dem Fluss, den Weinbergen, Burgen und Kirchen. Auch die Höhen, der Hochwald, die Trockenwiesen und Bachtäler werden in ihrem jeweils spezifischen Reiz erkannt.

Der Skulpturenpark ist so konzipiert, dass auch Bildhauer anderer Länder und Kulturkreise vertreten sind, um einen Vergleich über den Stand der Diskussion anzubieten. Uns ist auch daran gelegen, künstlerische Standpunkte zu dokumentieren, die abseits des gängigen vom Markt geprägten Mainstreams liegen.

Die große Resonanz bei den Bildhauern, die sich gerne an diesem Projekt beteiligen, obwohl hier nicht das "schnelle Geschäft" winkt, und der sehr gute Besuch auch der abgelegeneren Plätze von Menschen, die sonst eher wenig Berührung mit der Gegenwartskunst haben, zeigen, obwohl der Skulpturenpark erst in den Anfängen seiner Entwicklung steht, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.

Georg Ahrens

Wer die 20 Skulpturen des Oberweseler Skulpturenparks sich in natura ansehen will, wird vielleicht beim Betrachten der Fotos bemerkt haben, daß die einzelnen Objekte nicht gerade in unmittelbarer Nachbarschaft untereinander aufgestellt sind.

Die Objekte 1 bis 3 stehen in der Oberweseler Rheinpromenade und sind leicht zu finden.

Für die Objekte 4 und 5 orientiert man sich zunächst am Ochsenturm. Man überquert die B9 und unterquert die Eisenbahnlinie. Leider findet man nicht die kleinen gelben Hinweisschilder und in dem Gewirr von Straßen und Gässchen verliert man leicht die Orientierung, vom Auffinden der Standplätze ganz zu schweigen. !

Zu den Skupturen 6 bis 8 folgt man der Straße nach Niederburg, die links abbiegt. Ein Hinweisschild zeigt an, wo man nach rechts in einen Weinbergsweg einbiegen muß. Achtung: Es geht heftig aufwärts.

Bei Nr. 8 angekommen, dürfte man von den Rheinanlagen bis hierher etwa eine Stunde gebraucht haben. Wer noch fit ist, kann den Aufstieg Richtung Urbar fortsetzen. Wer nicht, sollte zu seinem Auto zurückkehren, um mit ihm Richtung Urbar zu fahren.

Kurz bevor sich auf der linken Seite der Straße nach Urbar ein markierter Wanderparkplatz befindet, führt ein Feldweg rechts ab zu den Objekten 9, 10, 19 und 20. Kehren Sie zu der Einmündung des Feldweges in die Straße zurück und folgen Sie dem Feldweg, der unmittelbar unterhalb der Straße liegt. Er führt zu den übrigen Skulpturen. Sie liegen nicht hintereinander am Weg, für die 15 und 16 ist gar ein kleiner Stichweg (links ab nach Nr. 14) notwendig.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich an:

Barbara Höhn +49 / 6744 / 512
Willy Heinzen +49 / 6741 / 7510



 
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