Veranstaltungswochenendes eine starke nationale und wohl auch internationale Konkurrenz zukommt.
Der RZ-Mittelrhein-Marathon ist als zweitgrößter deutscher
Skating-Marathon zugleich eines der wichtigsten Rennen der diesjährigen „German
Blade Challenge“. In dieser Rennserie, die erstmals in den RZ-Mittelrhein-Marathon
integriert wurde, starten die 200 besten nationalen Inline-Skater – und die meisten
von ihnen kämpfen am Mittelrhein um wichtige Wertungspunkte für den Gesamtsieg.
Einer davon ist der gebürtige Groß-Gerauer Daniel Zschätzsch. Die amtierende
Nummer eins der deutschen Rangliste ist seit Jahren nationale Spitze und wird am
16. Juni im Mittelrheintal das Rennen schnell machen. „Ich will dieses Rennen
gewinnen“, erklärt der Olympiakandidat im Eisschnelllauf, der sowohl auf Kufen als
auch auf Rollen zu den deutschen Assen gehört. Der in Berlin lebende Zschätzsch
hat die Strecke schon einmal vorab grob in Augenschein genommen und sich dazu
Informationen bei Oliver Engel besorgt. „Ich denke, dass es ein sehr schneller und
sehr attraktiver Kurs für Inline-Skater ist“, sagt Zschätzsch. Im vergangenen Jahr
wurde der Streckenrekord auf 1:06:15 Stunden verbessert, doch die Experten
erwarten durch eine enorme Leistungsdichte eine neue Spitzenmarke: „Ich denke,
dass der Sieger nach etwa einer Stunde im Ziel ist“, sagt der Lahnsteiner
Lokalmatador Oliver Engel.
Damit es im Zielbereich nicht zu Unfällen kommen kann, wurde der Zieleinlauf für die
Skater vom Deutschen Eck vor das Koblenzer Schloss vorverlegt. Denn so können
die Asse mit vollem Schwung auf gerader Strecke von der Mainzer Straße aus ins
Ziel rasen. „Damit ist das Rennen eine fast 42,195 Kilometer lange Zielgerade“, freut
sich Engel auf ein sehr schnelles Rennen.
Die deutsche Nummer eins, Daniel Zschätzsch, wird alles dafür tun, auch am Mittelrhein die Nummer eins zu werden.